Derfflinger's Seele aber webte ſich allmälige goldene Friedensträume des frendigen Wiederſehens ſeines ſchönen Vaterlandes, auf deſſen Boden er nun ſchon ſein gutes Schwert an der Seite, die erſte Nacht entſchlummert war.—
Zwölftes Capitel. Im Vaterlande!
Ihr Berge! grünen Berge! Du ſchöner Donauſtrand! Ihr hochbelaubten Triften, du blumig Alpenland!
Ihr Wälder! ſtolze Wälder! an Duft und Blüthen reich, Euch nenn ich hoch begeiſtert, mein ſchönes Oeſterreich!
Ihr dunkelblauen Wellen, ihr Seen zauberhaft,
In deren grüner Tiefe, die Elfennire ſchafft,
Ihr Klüfte, ſalzgeſchwängert, ihr Berge kohlenreich,
Euch nenn' ich freundlich grüßend, mein reiches Oeſterreich
Ihr weinbelaubten Höhen, ihr Hügel traubenſchwer, Ihr Forſte voll des Wildes, du reiches Blumenheer, Ihr Felſenbrüche ehern, den Felſenburgen gleich,
Euch nenn' ich voll Entzücken, mein ſtarkes Oeſterreich!
Du Land, wo Hütten bauet, was ftiedlich wohnen will, Du Land, wo deutſche Treue noch wohnt, und Rechtgefühl, Du Land, wo Herzen ſchlagen für Unglück mild und weich, Dich nenn' ich warm und innig, mein liebes Oeſterreich!
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