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erſt recht aufzuleben begann, und in der noch heute beſtehenden Ortſchaft Helmonsöd an der obern Mündung des Haſelgrabens das Andenken ſeines Namens eben ſo erhalten iſt, wie in der ſogenann⸗ ten Oedmühle im Haſelgraben, die Ihr da unten ſehen könnt; in der Burg Wildberg aber, fünfzehn Schritte von meiner Hütte, könnt Ihr das alte Zim⸗ mer ſehen worin König Wenzeslaus der Faule ſaß, und welches wir das Königszimmer nennen.*)—
„Sein Geiſt aber ſoll, wie man männiglich wiſſen will, noch immer im Gebirge herumwandeln, und da er unverſehens und in Sünden aus der Welt gegangen iſt, oft wehklagend durch die Lüfte fahren, und ver⸗ irrten Wanderern unſeres Gebirges erſcheinen; darum meiden auch wir Waidmänner gerne die Gegend am Breitenſtein, wo das Geſpenſt des faulen Wenzels ſchon oft geſehen wurde, und darum glaubte ich daſſelbe vor mir zu haben, als Ihr mir während des nächtigen Gewitters entgegentrater.“
So endete der alte Forſtwart ſeine Erzählung vom faulen Wenzel, und nahm von dem ihm freund⸗ lich zuwinkenden ſchlaftrunkenen Derfflinger Abſchied, um gleichfalls in der Kammer der Ruhe zu pflegen.
*) Die Ruine dieſes Zimmers beſteht noch.


