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Sturzbach über das Geklüft, ſein Geräuſch, das ver⸗ ſchiebenartige Geſchrei der Waldvögel, und das ferne Rollen des entweichenden Gewitters, das Rauſchen der Baumwipfel und Pfeifen des Windes gab dieſer Waldgegend ein hochromantiſches Gepräge.
Die Reiſenden hatten ihre Mönchsvermummungen abgelegt, und lagen jetzt in ihren gewöhnlichen Wämmſern auf den Ruhebetten im Gemache, während ein Page des Fürſten im hellgrünen Jagdkleide ein⸗ trat, und den Gäſten Erfriſchungen brachte, beſtehend in Wein und Wildpret.
Bald wurde die Lampe im Gemache erhellt, nachdem vorher mit großer Sorgfalt die eichenen Fenſterläden des Gemaches durch einen Diener ver⸗ ſchloſſen worden waren.
Jetzt trat Fürſt Rakoezy ins Gemach.
Er ſetzte ſich an die runde Eichentafel in der Mitte des Zimmers auf einen breiten grüngepolſterten Lehnſeſſel, und begann ſogleich die Unterhandlungen, indem er ſich nochmals die Geleitsbriefe der beiden Ankömmlinge reichen ließ.
„Alſo ſeid mir gegrüßt,“ ſagte er zu dem größeren der ihrer Vermummung entkleideten Mönche. „Seid mir gegrüßt, Oberſt Derfflinger, und auch Ihr, Oberſt Plattenberg,“ ſetzte er, ſich zu dem


