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in breiten weißen Streifen vom Himmel und die beiden Reiſenden folgten jetzt ohne weiters ſchwei⸗ gend und eilends dem langen Führer, der ſie durch verſchiedene Windungen aus dem Keſſelthale über das Gebirge führte, und ihnen von Ferne die Ge⸗ gend zeigte, wo Kronſtadt, die damalige Reſidenz des ſiebenbürgiſchen Fürſten Georg Rakoczy lag.—
„Dort iſt Euer Ziel,“ ſagte er zu den ihn ſtumm betrachtenden Wanderern;„Ihr ſeid junge kräftige Männer— aber dankt es dem Alten, daß er Euch diesmal aus dem Naßthale führte; denn trotz Eurer verborgenen Waffen wärt ihr im Wetter ohne Gnade ertrunken; wißt, indem wir jetzt reden, iſt das Thal, wo Ihr übernachten wollt, unter mehr als acht Schuh hoher Fluth begraben.“
Die beiden Mönche ſtanden wie angedonnert.
„Nun macht Euch nichts daraus,“ ſagte der Lange,„wenn ich Eure Geheimniſſe errathe— ich ſagte Euch ſchon, mir träumte von Euch... und ich weiß, daß Ihr auf den Schlachtfeldern beſſere Ge⸗ ſchäfte macht als im Mönchsgewande.“
„Wer ſeid Ihr,“ donnerte ihm jetzt der größere der Mönche entgegen.
„Einer, der lange vor Euch geboren iſt, und wohl lange nach Euch auf Erden wandeln wird,“ ſagte


