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Wanderſtab von ſtarkem Eichenholze an. An ſeiner ſtarken Lende hing ein Trinkgefäß von Buchs, und ein breiter Lederſack, in welchem er wohl die nöthigen Geräthſchaften ſeiner Wanderſchaft verbarg.— Finſter und ernſten Blickes ſchaute er drein, ſtarr ſtand er da, zu vergleichen mit einer hundertjährigen Eiche, die dem Sturme der Zeit Trotz bietet— dieſen Gindruck machte er auf die beiden Wanderer.
„Folgt mir!“ ſagte er endlich mit faſt trauriger Miene, das minutenlange Schweigen brechend;„der Sturm wird gleich losbrechen, denn der Herr zürnet ſchon gewaltig im Donner.“—
Der eine der beiden Reiſenden betrachtete ihn mißtrauiſch.—„Wir fürchten die Stürme nicht,“ ſagte er,„und brauchen keinen Führer.“
„Vielleicht doch,“ entgegnete finſter der Lange vom Berge.„Ihr ſeid keine Landesinſaſſen und 4
„Woher kennt Ihr uns,“ fragte erſchrocken der jüngere der beiden Mönche.
„Ich kenne Eure Vergangenheit und Eure Zu⸗ kunft,“ ſagte der Lange eintönig.„Ihr ſeid beide Deutſche und ſucht den—
„Still!“ wollte der größere der beiden Reiſen⸗ den rufen, aber ein furchtbarer Donnerſchlag machte ſeine Mahnung verhallen, der Hagel raſſelte jetzt


