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den Wagen umſchwärmten, und im Ritterdienſte der ſchönen Dame wetteiferten.
Dieſe nahm die Huldigungen der beiden Offi⸗ ciere wie einen ſchuldigen Tribut entgegen, und fand gleichfalls kein freundliches Wort für Derfflinger, obgleich ihn ihre Blicke unwillkürlich verfolgten.— Aber Derfflinger war auch in der That zu einem männlich ſchönen kräftigen Kriegsmanne herange⸗ diehen. Sein ſtarkes krauſes Haar, ſeine ſchöne breite Stirne, die dunkeln ſtarken und ſchön ge⸗ wölbten Augenbrauen, das lebhafte Augenpaar, die ſchön gebogene große Naſe, das ſtarke Kinn, die vollen Wangen, ein zierlicher Bart über der Ober⸗ lippe und das kleine verſtutzte Bärtchen an der Un⸗ terlippe, die eng anſchließende Dragoner⸗Uniform mit dem vergoldeten Helm und dem breiten Schlacht⸗ ſchwerte, gaben ſeiner Erſcheinung das Ausſehen eines jungen Kriegsgottes, deſſen Blick allein ſeine Gegner zermalmen konnte.—
Noch in derſelben Woche trennte ſich Obriſt⸗ lieutenant von Schaplow mit Plattenberg von Derff⸗ linger und ritt der Mark Brandenburg zu, um auf
ſeinen Gütern eine kurze Raſt des Friedens zu feiern,
dann aber mit neuer Gluth in das an allen Punk⸗ ten Deutſchlands lodernde Kriegsfeuer zuruͤckzuſtürzen


