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und für den ſchwediſchen Löwen neue Lorbeern zu erſtreiten, während Derfflinger nach dem Merſe⸗ burgiſchen zuſteuerte, um ſich zu Banner's Corps zu begeben.
Derfflinger dankte beim Abſchiednehmen nochmals dem Obriſtlieutenant von Schaplow für ſeine Ein⸗ ladung.„Wenn der ſo vielfach verkündete Friebe zur Wahrheit wird,“ ſagte er,„dann will ich gerne in Euren Brandenburgiſchen Wäldern ein Paar Füchſe niederkugeln oder auch einem Luchſe den Gang ab⸗ lauſchen; jetzt aber iſt die Lagerluft vor Allem mein Element, und ich reite zunächſt ins Merſeburgiſche oder gegen Halle, um Mannſchaft anzutreiben, die ich dem tapfern Banner zuführen kann.“
„Nun, ſo haltet Wort,“ ſagte der Obriſtlieute⸗ nant;„möchte ich doch ſo gerne den Lebensretter meiner Schweſter auf meinem Grund und Boden be⸗ wirthen, und den Mann in meiner Nähe haben, dem ich zu ſo großer Dankbarkeit verpflichtet bin!“
„Nun,“ ſagte Derfflinger,„wenn Ihr, Herr Obriſt⸗ lieutenant mir einen rieſengroßen Gefallen thun wollt, den ich Euch mein Lebtag nicht vergeſſen werde, ſo laßt, ſobald Ihr im Brandenburgiſchen auf Euern Gütern ankommt, durch die Euch zu Gebote ſtehenden


