12
bekannt zu geben, wo Sie ferners für die Ehre Schwe⸗ dens Ihre Degen führen werden.“
Derfflinger erhielt die Ordre ſich in den nächſten Wochen zu dem ſiegreichen General Banner zu bege⸗ ben, der an der böhmiſch⸗ſächſiſchen Grenze ſtand. Schaplow wollte aber zuerſt eine Urlaubsreiſe nach ſeinen Gütern in Brandenburg und an der böhmi⸗ ſchen Grenze unternehmen, und drang wiederholt in Derfflinger, ihn dahin zu begleiten, oder ihn dort zu beſuchen, ſobald ſich die auftauchenden Hoffnungen auf den nach langjährigen Kriegsleiden wiederkehren⸗ den Weltfrieden verwirklichen ſollten.
Derfflinger ſagte endlich zu, und raſch in ſeinen Entſchlüſſen, verſprach er nach weniger als zwei Wo⸗ chen bei Banner's Corps einzutreffen, ſpäter, verſprach er, Schaplow auf ſeinen Gütern im Brandenburgiſchen zu beſuchen.
Schon am Nachmittage deſſelben Tages ritten Obriſtlieutenant Schaplow, Plattenberg und Derff⸗ linger mit ihren Dienern in ſüdöſtlicher Richtung ihrem künftigen Fechtboden zu; das Fräulein Mar⸗ garethe von Schaplow fuhr in einem Wagen, hinter welchem der Franzoſe Bournonville eine luſtige Arie trillernd auf ſeinem Falben daher trabte, von Minute zu Minute zum Wagen heranſprengte und mit


