Teil eines Werkes 
2. Band (1856)
Entstehung
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ihn zurück.Herr von Plattenberg, bat ſie, ſich gegen dieſen verbeugend;nehmt doch Platz an meiner Seite, damit ſich doch ein Cavalier finde, der mir den geziemenden Ritterdienſt auch außer dem Schlacht⸗ felde erweiſe und Plattenberg ſprang mit Windeseile hinzu, um dem Winke des Fräuleins zu gehorchen.

Derfflinger ſtellte ſich, als merkte er nicht den ihn bezielenden Stachel dieſer Rede, und knüpfte bereits ein lebhaftes Geſpräch über den Stand der Kriegsereigniſſe mit dem Herrn von Schaplow an, woran ſich bald die andern Zeltgenvſſen betheiligten, während das Fräulein faſt ausſchließlich auf die Un⸗ terhaltung mit ihrem Rachbar, dem Herrn von Plat⸗ tenberg und dem Franzoſen beſchränkt war, zeitweiſe aber einen Blick auf Derfflinger hinübergleiten ließ, dem man es anſah, daß ihn, ſo ſehr die ſtolze Schöne ihre innere Bewegung zu verbergen ſuchte, die ver⸗ letzte Eitelkeit und innere Zornesglut ſchießen ließ. Nach bald beendigtem Frühſtücke breitete Oberſt Mon⸗ taigne ſeine Specialcharte auf den FeldtiſchNun, meine Herren, ſagte er,das letzte Hlas den Manen unſeres großen Königs! dann geht es nach den Rich⸗ tungen der Windroſe, und ich bin von dem Herrn Kanzler beauftragt, Ihnen die Standarte