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„Jetzt! Jetzt! das Schlachtfeld verlaſſen,“ rief er,„iſt denn kein Feldſcherer in der Nähe, dem ich den Verwundeten da anvertrauen könnte.“
Er betrachtete den Jüngling näher; ſeine feinen ſchönen Züge, und ſchön gekräuſeltes Lockenhaar, ſein goldverbrämter blauer Jagdrock und die goldene Kette um den blendenden Nacken, der goldausgelegte Hirſchfänger, und das blitzende Piſtolenpaar im Gürtel. Die ganze reiche Kleidung ſchien mehr den jugendfriſchen Waldjäger, als einen Cornet der ſchwe⸗ diſchen Armada zu bezeichnen, und beurkundete den Sprößling hochadelichen Stammes. Es war eine herrliche Geſtalt voll üppiger Jugendfülle, aber bleich wie der Tod; auf dem üppig hervorquellenden Lok⸗ kenhaare ſaß ein leichtes blauſammtenes Baret mit weißer Reiherfeder; die blendend weiße Hautfarbe des jungen Streiters zeigte deutlich, daß er den Sonnenbrand des Lagerfeldes noch nicht empfunden hatte, und ſtach ſeltſam gegen den purpurnen Blut⸗ ſtreifen ab, der unter dem eng anſchließenden Jagd⸗ kleide aus der Bruſt des Jünglings hervorquvll.
Derfflinger, der ohngeachtet des ihn umbrau⸗ ſenden Schlachtgetümmels einige Angenblicke mit Wohlgefallen den wunderholden Jüngling betrachtet


