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müſſen wir ihn als ſeine treuen Streiter vom Schlacht⸗ felde zurückholen.“
„Das mein' ich auch,“ rief Derfflinger ſein gutes Eiſen ſchwingend;— aber jetzt ſank der bleiche Cornet auf dem Handpferde des Obriſtlieutenants in ſeinen Arm; der ſchöne Junge ſchien verwundet, oder vom ungewohnten Pulverdampfe betäubt ge⸗ worden Gleichzeitig ertönte Trompetenſignal vom Straßengraben herüber.
„Meine Schwadron ſprengt zum neuen An⸗ griffe,“ ſagte der Obriſtlieutenant haſtig;„ich muß an ihre Spitze, thut mir doch den großen Gefallen, und führt meinen verwundeten Neffen da aus dem Schlachtfelde hinter die Schlachtlinie, wo das Zelt des Herzogs von Weimar ſteht! thut mir den Ge⸗ fallen; Obriſtlientenant Schaplow wird Euch den Dienſt dankbar vergelten.“
„Jetzt, jetzt, wo die Trompete zum Angriffe ruft, wo unſer großer König in Gefahr iſt— jetzt ſoll ich das Schlachtfeld verlaſſen,“ rief Derfflinger.
Aber der Obriſtlientenant hatte ihm den ohn⸗ mächtigen Cornet bereits in die Arme geſenkt, und jagte wie ein Blitz an der Spitze ſeiner Schwadron den kaiſerlichen Baſtionen zu— und Derfflinger ſtand da, den verwundeten Jüngling im Arme.


