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Ein kaiſerlicher Corporal faßte ihn beſonders ſtark ins Ange, denn Guſtav jagte ſeinen Begleitern voran über das Feld.
„Das muß ein vornehmer Herr ſein! ſchieß!“ rief der Corporal einem ſeiner Musketiere zu. Mehrere Schüſſe knallten, und des Königs Pferd blutete am Halſe, ihm ſelbſt war der linke Arm zerſchmettert. Er verbiß ſeinen Schmerz, und bat blos den Her⸗ zog von Lauenburg in franzöſiſcher Sprache, ihn un⸗ bemerkt aus dem Gefechte zu bringen. Während aber beide abwendeten, fiel der Nebel immer tiefer; plötzlich raſſelte ihnen ein kaiſerliches Küraſſiergeſchwader entgegen. Ein kaiſerlicher Obriſtlieutenant von Fal⸗ kenberg erkannte den König.„Dich habe ich lange geſucht!“ brüllte er ihm entgegen, und ſeine Kugel pfiff dem König durch den Rücken... Aber ſchon ſtürzte auch Falkenberg vom Degen des königlichen Pagen durchbohrt zur Erde... Guſtav ſchwankte im Sattel; der Herzog von Lauenburg faßte ihn um den Leib und hielt ihn.„Rette Dein Leben, Bruder!“ ſtammelte der Held,„ich habe genng!“
Von allen Seiten umringt, hatte der Herzog gerade noch Zeit, das Piſtol, welches ihm ein Ku⸗ raſſier vor den Kopf hielt, zur Seite zu ſchlagen, ſo daß ihm blos das Geſicht und die Haare vom


