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der da den oberöſterreichiſchen Bauern in die Karten ſchauen, und dem König über ihre wahre Farbe be⸗ richten ſollte...
„Ihr kommt da zu einem ſchwierigen Geſchäfte,“ entgegnete der Pfleger, aufmerkſam in den Geſichts⸗ zügen Georgs forſchend, den er als ſeinen früheren Schützling im Stadtrichterhauſe nicht ſogleich erkannte; „dieſe Bauern,“ ſetzte er halbleiſe hinzu,„ſind ein ent⸗ artetes Geſchlecht, entflammt und aufgeſtachelt von fremdem Einfluſſe; wie der Löwe, wenn er Blut ſchmeckte, Blut haben muß, ſo heben ſie ihre Piken und Morgenſterne über unſern Häuptern, um ſie auf uns niederſchmettern zu laſſen, wenn es der Augen⸗ blick räthlich macht; wir wandern hier auf ſchwanker Brücke über einem reißenden Strome, der uns jeden Augenblick hinwegſpülen kann.“
„Wie?“ fragte Derfflinger,„wenn Eure Lage ſo gefährlich iſt, Herr Pfleger, ſo ſollte ich meinen, daß eine tüchtige Schaar Musketiere oder ein paar Schwadronen Küraſſiere—“
„Dazu iſt es zu ſpät,“— entgegnete der Pfle⸗ ger.„Seht dort die Strohhütten und Zelte der Bauern im Thale; wir ſind von der Hauptſtadt ſo
gut wie abgeſchnitten, und was nicht vom Auslande


