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aus Guſtavs Lager kommt, das paſſirt nicht mehr durch das Bauernlager.... 4
„So ſchließt Euch uns an,“ erwiederte Derfflin⸗ ger,„verlaßt mit uns, die wir als Geſandte des Königs Unverletzlichkeit genießen, dieſen Boden und—“
„Das darf ich nicht,“ ſagte der Pfleger düſter; „meinen Poſten muß und will ich als treuer Diener meines Herrn nie verlaſſen und gälte es mein Herzblut, denn wie Ihr Eurem Herrn dient, ſo diene ich dem meinigen...“
Derfflinger verneigte ſich ſtumm, und überreichte dem Pfleger ein Sendſchreiben des Königs, worin dieſer dem Grafen Herberſtorf anzeigte, was maſſen er nicht als Feind und Aufhetzer rebelliſcher Unter⸗ thanen gegen ihren Landesfürſten auftreten, ſondern vielmehr dieſe zu ihrer Pflicht zurückführen, zugleich aber auch als Vorkämpfer der Sache der Evangeli⸗ ſchen als Friedensvermittler zwiſchen dem Kaiſer und ſeinen evangeliſchen Unterthanen einſchreiten wolle Er ſende daher den Rittmeiſter Derff⸗ linger, als einen Oeſterreicher und bitte, daß Her⸗ berſtorf ihn ins Bauernlager geleiten laſſen, und zum Unterhändler des Königs mit den Bauern ge⸗ brauchen wolle, auf daß dieſe Sache nicht hinter dem Rücken und ohne Wiſſen des Kaiſers und


