Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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Dieſe und ähnliche Gedanken beſchlichen den Rittmeiſter, als er den kegelnden Bauern näher trat. Neben dieſen ſtand ein ziemlich wohlgebauter und ſchön gekräuſelter Reiterofficier, deſſen vergoldetes Degengehänge den vornehmen Mann verrieth, ſein blei⸗ ches Geſicht, die kleinen grauen Augen und den fein geſpaltenen Mund hatte Derfflinger ſchon irgendwo geſehen.

Daneben ſtand ein anderer junger Mann, mit pechſchwarzen Haaren, mit dem brünetten Teint des Italieners, und eben ſo vornehm gekleidet. Beide ſchienen ſich zum Scherze an dem Spiele der kegeln⸗ den Bauern zu betheiligen.

Noch ſann Derfflinger nach, wo ihm die beiden Geſichter, die einen nichts weniger als Vertrauen er⸗ weckenden Eindruck auf ihn machten, begegnet ſeien aber ſchon trat der erſterwähnte der beiden Officiere vor:„Ah, monsieur,“ ſagte er,„ſo kommt Ihr end⸗ lich; ich habe die Ehre, Euch in meiner Wenigkeit den Rittmeiſter Bournonville, Franzoſen von Geburt, und zur Zeit im Dienſte des großen Guſtav Adolph, vorzuſtellen.“

„Und ich bin Rittmeiſter Monaldeschi, den Ihr

im Zelte des Königs bemerkt haben dürftet,“ ſagte