Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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Töchterlein, die holdſelige Maria, an dem Schwanke ergötzen will fiel Herr Achaz Willinger, der an⸗ dere Meiſter der eiſernen Zunft, dem Schneidermeiſter in das Wort. Die vier Schneiderjungen und der Altgeſelle ſtanden augenblicklich dienſtfertig von ihren Plätzen auf, nur Hanns Görg, der hübſche Junge von achtzehn Jahren mit dem ſchwarzen Krauskopfe und den Pechaugen ſaß bleich wie eine Leiche und rührte ſich nicht. Ihn ſchien ein Blitzſtrahl gelähmt zu haben.

Mit geſchwätziger Freude über die Ehre, welche ſeinem Hauſe durch den Beſuch des Ritters wider⸗ fahren war, zählte jetzt Meiſter Arnold all die Herr⸗ lichkeiten her, welche das morgigeBockfeſt' der Zunft darbieten und wobei an Pracht und Geſchmack Alles übertroffen werden würde, was die Linzer Innungen bisher bei ihren Feſten geſehen hätten;fünfzehn Edelherren aus dem Oberlande, fuhr er fort,wür⸗ den das Feſt durch ihre Anweſenheit beglücken, und ſei auch die Zeit jetzt noch ſo ernſt, und drohe die Kriegsfurie auch noch ſo nahe, ſo würde es doch ein Feſt werden, bei dem ſich die ehrſame Nadelzunft in allen Ehren erluſtigen werde, wie noch nie.

Ach der gute Meiſter Arnold hatte nicht Un⸗ recht, wenn er die Todtenfarbe, welche damals der