Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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Teufelseier*) will ich mein Lebtag eſſen! rief der Lange mit dem Sperberauge,wenn jetzt nicht die Stunde da iſt, wo der Jemelian ſeine Schlinge zerreißt und auf dem Rücken des Rößleins dort in's Weite jagt.

Und wir mit! riefen die beiden andern wilden Geſellen.

Auf, Tſchika! rief jetzt Jemelian, der lange Koſak,faß den Schimmel, der dort ausreißt, am Half⸗ ter; Du, Salawatka, raff' die beiden Flinten auf, welche dort im Sande ſtecken; ich ſtoße den Zugführer dort von ſeinem bäumenden Pferde, und ſchwinge mich hinauf, dann jagen wir rechts und immer nach rechts, bis wir am Jack zuſammentreffen.

Der Plan, den Jemelian, der Koſak, entwarf, war gut, aber eine andere Scene kam jetzt zwiſchen ſeine Ausführung. 4

Von der Wolgaſeite herauf brauſte es jetzt wie ein neuer Sturm daher, Sandſtreifen ſpritzten empor, lautes

*) Bei allen Bauern Rußlands und Altgläubigen oder Ras⸗ kolniki herrſcht ein gewiſſes Vorurtheil gegen Tabak und Kar⸗ toffeln, von denen ſie ſagen, ſie ſeien verflucht und aus dem Leibe Judas gewachſen. Sogar im europäiſchen Rußland wurden vor gar nicht langer Zeit noch die Kartoffeln von den Bauern für Teufelseier ausgegeben und verabſcheut.