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Menſchengeſtalt unter einer Sandſäule hervor. Geheul und Flüche ſchallten durcheinander, und erſt nach länge⸗ rem Hin⸗ und Herrennen und Suchen fanden ſich die Trümmer der verunglückten Karawane wieder zuſammen.
Wie auf den farbigen Nebelbildern, welche die Kunſt unſerer Tage in's Leben rief, allmälig die graue Maſſe zerrinnt und ſich die Umriſſe eines Gemäldes bil⸗ den, indem zuerſt die Spitze, dann der ganze Bau eines gewaltigen Thurmes hervortritt, ſo ragte jetzt aus dem ſich entwirrenden Sandknäuel zuerſt die gewaltige Geſtalt jenes Mannes mit dem Sperberauge, dem groben Tulup und der Koſakenmütze hervor, welcher, leicht gefeſſelt, nächſt der Spitze des Zuges geſchritten war; ſein Auge flog jetzt im Kreiſe herum, wie das eines Feldherrn, welcher nach dem wüthendſten Sturme der Schlacht das Terrain überblickt, um raſch ſeine weiteren Befehle auszutheilen. Wie zwei Feldadjutanten umſtanden den eben erwähnten Mann zwei andere wilde Geſellen, ähn⸗ liche Tulups auf dem Leibe und Koſakenmützen auf dem dicht behaarten Kopfe tragend, und ihre glühenden Augen hingen an ſeinem Munde, als ob ſie eben nur das Wort erwarteten, welches ſeinen zuckenden Lippen entfahren ſollte; auch ſie hatten die leichten Ketten, welche ſie früher trugen, abgeſtreift, dies verriethen die Blutſpuren an den Knöcheln ihrer Füße.


