Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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Aber gleich einem Simſon unter den hingeſtreckten Philiſtern ſtand mitten in dieſem furchtbaren Knäuel jener oberwähnte Mann mit dem groben Tulup und der hohen Koſakenmütze; er hatte die leichten Eiſen, welche ſeine Füße gefeſſelt hielten, wie Spreu abgeſchüttelt, und kommandirte gleich einem gewaltigen Ordner des Schlachtfeldes mit Stentorſtimme rechts und links und nach allen Seiten, bis der immer mehr zunehmende Wind, die Wuth des Sturmes und die gänzliche Verfinſterung und Verdickung der Luft in ſeiner Umgebung, auch ſeine Stimme verhallen machte.

Aber der Sandburan hält nie ſo lange an wie der des Schnees, oft hört er plötzlich auf, ſo auch in dem erwähnten Falle. Schon nach zehn Minuten blitzten wieder Sonnenſtrahlen wie goldene Lanzenſpitzen durch den ſich allmälig zertheilenden Sandnebel, klarer und klarer trat das Bild der fürchterlichen Verwirrung her⸗ vor, endlich konnte das Ange wieder frei emporblicken und jetzt lag das ſeltſame Schlachtfeld wieder bei gänz⸗ lichem Tageslichte hinter der ferne verbrauſenden und wie in leichten Rauchwolken verwehenden Sandehklone.

Aber welch' ein Anblick!

Dort lag ein Haufen Menſchen übereinander, hier riſſen ſich zwei aneinander Gefeſſelte empor; dort kroch ein vom Sande überdecktes Pferd, hier eine verſchüttete