Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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wolken empor, ſchon wurde der fliehenden Schaar der Neskaſtni ludi das Sehen und Athmen ſchwerer; ver⸗ gebens ſtrengten die Führer ihre Stimme an, um den Zug in Ordnung zu erhalten; ſie verhallte im Brau⸗ ſen des Windes; vergebens rief jetzt der erſte der Führer, ein ſolche Scenen bereits gewohnter Altruſſe:es möge ſich Jedermann auf die Erde werfen und den Mund an den Boden drücken, ſeine Worte wurden ſo wenig gehört, als die Flüche und Hilferufe der Geängſtigſten, welche an das gemeinſame Seil gebunden, einander hin⸗ und her riſſen und wie eine an derſelben Laſterkette zum Höllenpfuhle verdammte Schaar herumraſten. Zetzt ward der Sand von einem Windſtoße zur ungeheuren Höhe emporgetrieben; er drehte ſich in dichten Knäueln herum und verſchloß den von der Sandchklone Erfaßten Auge und Mund, und verfinſterte die Sonne zur blut⸗ rothen Scheibe.

Das war jetzt eine unbeſchreibliche Verwirrung unter den von dieſem Sandburan Ueberraſchten. Das Chaos, in welchem ſich jetzt Menſchen, Pferde, abgeriſſene Kleidungsſtücke, Baumſtämme, Erde, Steine, Sand und Moor herumdrehten, wuchs noch mehr, als auch von der entgegengeſetzten Seite eine ungeheure Sandchklone heranzog, welche ebenfalls eine Anzahl Menſchen erfaßt hatte und vor ſich herjagte.