Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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Kaſan erhaltenen Wunde herab. Aber ſchon lag auch der verwe gene Wächter dieſer Pforte am Boden, die Kugel aus dem Terzerol des Reiters, der den Führer der Offiziere in die Höhle machte, hatte ihn niedergeſtreckt, ſo daß er keinen Laut mehr von ſich gab.

Nepognewaiſa, Bratez*), ſagte der Reiter, als er über den Sterbenden der Erſte in die Höhle hinein⸗ ſchritt; aber jetzt hatte er einen Blick auf den Getödteten geworfen.Ich will die Knute haben, rief er,wenn das nicht der alte Sünder, der Koſchewnikow iſt, einer von den oberſten Spießgeſellen des falſchen Czars!

Schon waren die Offiziere ihm nach in die Höhle getreten; dieſe, die größte der Schluchten in der Kungurs⸗ Grotte, glich einem förmlichen Kryſtalpalaſte, deſſen Sil⸗ berwände der Strahl mehrerer Windlichter erhellte, welche in großen Sattellaternen herumſtanden.

Bei ihrem Schimmer bemerkten die Eintretenden auch allerhand herumliegendes Gepäck und Säcke mit Brot und andern Nahrungsmitteln, Pferdedecken und ei⸗ nige lange Koſakenlanzen. In den tiefer liegenden Seiten⸗ ſchluchten verhallten die nachtönenden Schritte mehrerer Perſonen, welche offenbar beim Eintritte der Offiziere die Flucht ergriffen hatten.

Rimms nicht übel, Vrüderchen.