Teil eines Werkes 
3. Theil (1863)
Entstehung
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Herein! rief Briſek, und ſtellte ſich kriegeriſch kühn mitten in die Stube.

Der Major von Wettin erſchien auf der Schwelle.

Ah! Endlich! rief Briſek ihm entgegen. Endlich! Ihr habt Euch lange beſonnen, oder iſt's erſt geſtern zu Tage gekommen? Ich bin bereit zu jeder Satisfaction, mein lieber Freund Major, muß aber be⸗ dauern, daß ich noch mit dem letzten Athemzuge wieder⸗ holen werde, was meine Ueberzeugung iſt.

Der Major ſah, auf der Schwelle ſtehen bleibend, den Hauptmann groß an.

Briſek es rappelt wohl bei Ihnen! erwiederte er ganz gemüthlich.Ich habe keine Zeit zu ihren meta⸗ phyſiſchen Darſtellungen, und wollte Ihnen bloß auf aus⸗ drücklichen Wunſch unſeres liebenswürdigen Gaſtes, des Fräuleins Adam, mittheilen, daß dieſelbe um zwölf Uhr mit dem Courrierzuge abreiſt, und Sie fragen läßt, ob Sie Beſtellungen an Fräulein Elfriede zu machen hätten.

Briſek ſperrte die Augen weit auf und ſchärfte ſeine Ohren. Der Major fuhr fort:

Die junge Dame hat geſtern dem Vetter Alfred von der Port einen handfeſten Korb geflochten, worin ſie ihm mittheilte, daß ſie vor der Hand noch nicht Wil⸗ lens ſeiwegen einer Lhombrepartie bei der odiöſen