Teil eines Werkes 
3. Theil (1863)
Entstehung
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knüpft. Geh fort, Richard Briſek! Dieſer Schwaben⸗ ſtreich macht Dich unwürdig mir, Deinem edlern Ich, ferner in's Auge zu ſehen! Rechts um ſchwenkt

Briſek commandirte ſich wieder in's Sopha zurück und von da, nach ſehr langen hübſchen Träumereien, die mit der Frage des Fräulein Adam endigten: Darf ich ihm das ſagen? an den Schreibtiſch, wo⸗ ſelbſt er ſeinem Freunde Eſchenrode einen launigen Brief über ſeine Ernennung als Hauptmann ſchrieb, aber von den bevorſtehenden Möglichkeiten nicht ein Wort erwähnte. Nachdem er das Werk vollbracht, legte er ſich ſeelenruhig ins Bett und ſchlief ohne Beun⸗ ruhigung bis zum Morgen, wo er ſich bereit hielt eine Herausforderung ſeines glücklichen Nebenbuhlers mit Anſtand entgegen zu nehmen. Aber Stunde an Stunde verſtrich. Es erſchien kein Cartelträger. Der Abend kam heran. Gefliſſentlich hatte Briſek ſein Quartier nicht eine Minute verlaſſen, um den Abgeordneten des Rittmeiſter von der Port nicht zu verfehlen. Die Nacht deckte abermals ihre dunkeln Schleier über die Erde und es brach wiederum ein Morgen an.

Briſek wurde ungeduldig. Er beſchloß mindeſtens ſich nicht länger einzuſperren. Eben legte er die Uniform an, als es klopfte.