Teil eines Werkes 
3. Theil (1863)
Entstehung
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erobertem Reichthume als ein Götterleben vormalte? Haſt Du nicht in lächerlicher Träumerei das Mäd⸗ chen, das des Lebens Ueberfluß in Deinen Schooß ſtreuen kounte, als Dein gedacht und in thörichter Ein⸗ bildung an eine Möglichkeit geglaubt, ihre Hand zu er⸗ ringen? Ja, Richard Briſek ja, das haſt Du! Schäme Dich auf ſolchen Pfaden gewandelt zu ſein! Wie? Richard Briſek mir, Auge in Auge, willſt Du weiß machen, daß Du auch einem armen Mädchen, wenn Du es geſchätzt hätteſt, wie Fräulein Fanny Adam, dieſen Dienſt geleiſtet haben würdeſt? Wie2 Willſt Du mir etwas vorlügen, daß Du dieſe Fanny auch ohne ihr Geld lieben könnteſt? Wie, Du willſt behaupten, daß nicht der Zeitgeiſt, der die Geldſäcke lieber hat, als die Frau, Dich zu dem hübſchen Mäd⸗ chen zieht, daß ihr fröhlicher Sinn Dich gefangen ge⸗ nommen, daß ihr roſiges Geſicht, ihre ſchönen vollen Schultern, daß ihre reizenden weißen Arme und Hände, daß ihr reiches Haar Dich bezaubert hat? Wie Richard Briſek, Du geſtehſt mir zu ſie zu lieben, ganz ſo zu lieben, wie man ſeine Erwählte fürs Erdenleben lieben muß? Armer Richard Briſek! Wie konn⸗ teſt Du ſo dumm ſein, da Du wußteſt, welche Bedin⸗ gung ſich an das Geſchenk dieſer mit ſechszigtauſend Thalern bewaffneten Hand der reizvollen Adamitin