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ſenkte ſich ruhig in die runde Oeffnung der Läufe, der Gedanke an ſeinen Tod in Folge ſeiner Warnungen hatte ſür ihn nichts Furchtbares, obwohl das Leben in ſchöner Heiterkeit vor ihm lag. Es that ihm auch kei⸗ neswegs leid, das geſprochen zu haben, wozu ein Au⸗ genblick ihn hingeriſſen. Als Mann von Ehre mußte er die Wahrheit ſeiner Behauptung aufrecht halten und ſchlimmſten Falles mit ſeinem Blute beſiegeln. Was war da zu machen!
Nach ſolchen einleuchtenden Ehrengeſetzen blieb ihm nichts übrig als ſich auf ſeinen Tod zu präpariren. Das that er denn ſogleich auf eine würdige und höchſt mannhafte Weiſe.
Er ſetzte das Piſtolenetui auf den Tiſch und ſtellte ſich ernſthaft vor den erleuchteten Spiegel, aus welchem ihm ſein eigenes Bild ebenſo ernſthaft entgegenſchaute. Er ſah feſt in ſeine Augen hinein und redete ſich ſelbſt mit heller Stimme an:
„Richard Briſek, bereite Dich zum Tode vor und lege Dir ſelbſt Beichte ab, damit Du Dich abſolviren oder Dir Dein Verdammungsurtheil ſpre⸗ chen kannſt. Ueberlege in Ruhe einmal den Antrieb Deiner Handlungen und ſtelle die wichtigen Folgen daneben. Richard Briſek haſt Du Dich nicht vom Zeitgeiſte packen laſſen, der Dir ein Leben in ſpielend


