Teil eines Werkes 
3. Theil (1863)
Entstehung
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nochmals vor den jungen Mädchen und antwortete klar und feſt:

Ja, mein Fräulein. Ja, wenn Sie es für nö⸗ thig halten!

Er verließ das Zimmer, verabſchiedete ſich unter einem Vorwande von dem Major und bat ihn, ſein Weggehen bei ſeiner Gemahlin zu entſchuldigen.

Unter verworrenen Empfindungen eilte er nach Hauſe.

Mit der verdrießlichen Miene eines Mannes, der ſeine Maßregeln geſcheitert ſieht, ohne einmal das Mit⸗ leiden ſeiner Nebenmenſchen dafür in Anſpruch neh⸗ men zu können, weil Hohn und Spott näher lagen als Mitgefühl, warf er ſich in ſein Sopha. Sein Auge blickte finſter und die feſt zuſammengekniffenen Lippen verriethen einen Kampf zwiſchen Scham und Aerger. Er brauchte eine lange Zeit, um ſich ſelbſt aus dem Chaos ſeiner Gefühle herauszuarbeiten, als ihm dies jedoch gelungen war, da brach ſein alter gewohnter Muth wieder ſiegend hervor.

Er ſtand auf, ging zu ſeinem Schreibſchrank und holte ein koſtbares Piſtolenkäſtchen hervor. Es war das 7etzte Geburtstaggeſchenk ſeines Freundes Ewald.

Prüfend beſchaute er ſie von allen Seiten. Es war möglich, daß er ſie gebrauchen mußte. Sein Blick