Teil eines Werkes 
3. Theil (1863)
Entstehung
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hig, wenn auch mit einer bedeutenden Beimiſchung von Impertinenz entgegnete ſie:

Sie durchkreuzen meine Wege auf eine wunder⸗ bare Weiſe, mein Herr Hanptmann! Als Eſchenrode mich nicht liebte, beeilten Sie ſich locomotivartig mich davon in Kenntniß zu ſetzen. Wozu? Das habe ich bis dahin mit meinem ſchwachen Verſtande noch nicht einge⸗ ſehen. Jetzt nun, wo mich ein liebenswürdiger Cavalier wirklich liebt ich weiß dies nämlich ſchon ganz ge⸗ wiß, mein Herr Hauptmann jetzt haben Sie nichts Eiligeres zu thun, als mir die Verſicherung zu inſinui⸗ ren, daß Sie mich bedauern und beklagen. Was bewegt Sie zu dieſen Handlungen?

Theilnahme! ſprach Briſek mit gepreßter Stim⸗ me. Er begann das Mißliche ſeiner Offenheit zu begrei⸗ fen und wünſchte ſich feigherzig weit hinweg von dem Kampfplatze ſeiner Thaten.

Theilnahme? Theilnahme für mich? Thörichte Ausrede! Weswegen bedauern und beklagen Sie mich denn bei Port's Liebe?

Port's Liebe ſchadet Ihnen nichts und ſie ſchadet auch ihm nichts, aber im Falle Sie ihn lieb gewonnen hätten, würde ich Sie bedauern! entgegnete Briſek völlig wieder ruhig und gefaßt, indem er aufſtand und nach ſeiner Kopfbedeckung griff.