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ſehr lebhaften Geſprächs außerordentlich günſtig verän⸗ dert. Die Majorin war in ihre Kinderſtube gewandert und der Major von einer Ordonnanz abgerufen.
Briſek, immer geneigt ſeinen Impulſen zu folgen, faßte ſchnell entſchloſſen das Fräulein plötzlich feſt ins Auge und fragte mit tiefem wichtigem Ernſte:
„Wie ſoll ich das Intereſſe denten, Fräulein Fanny, das Sie an der Geſellſchaft des Herrn von der Port verriethen— ſind Sie mit ihm verlobt?“
„Und wenn ich's wäre?“ fragte Sie dagegen, er⸗ röthend vor dem Blicke, der bis in ihr Herz hineindrang.
„Lieben Sie den Herrn von der Port, Fräulein Fanny?“
„Und wenn ich ihn liebte? Was würden Sie da⸗ gegen haben?“
„Ich würde Sie bedauern—,“ flüſterte Brieſek ſehr weich und innig.„Ich würde Sie von Herzen beklagen!“
Fanny ſchaute verwundert und ärgerlich zugleich in ſein Geſicht. Seine innere Bewegung mochte ſich nicht ſo deutlich, wie er ſie fühlte, in ſeinem Mienen⸗ ſpiele ausprägen, allein etwas drang doch aus den ſonſt ſo charakterfeſten Zügen hervor, was ſie nachdenkend machte und ihren Zornausbruch hemmte. Ziemlich ru⸗


