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häßlichen Papagei der Majorin, der jeden in den Fin⸗ ger biß, der ihn liebevoll ſtreicheln wollte. Die Majorin merkte nichts und ging arglos ihrem hübſchen Gaſte entgegen.
Der Papagei belohnte richtig ſeine gezwungenen Aufmerkſamkeiten mit einem rechtſchaffenen Biß in ſei⸗ nem Daumen und als er ſich halb ärgerlich darüber umwendete, da ſtand Fräulein Fanny in der herrlichſten Wintertoilette mitten im Zimmer.
„Mein Gott, Fräulein Adam!“ rief Briſek mit gutgeſpielter Verwunderung.
„Guten Abend, Herr Lieutenant—,“ entgegnete ſie heiter und hielt ihm die Hand hin.
„Hauptmann—,“ corrigirte die Majorin muth⸗ willig und pathetiſch,„Hauptmann Briſek, liebe Fanny — aber um's Himmels Willen, woher kennt Ihr Euch denn?“
Fräulein Fanny lächelte ſchelmiſch und vertraulich zu Briſek hinauf.
„Ach unſere Bekanntſchaft begann mit einer fürch⸗ terlichen Geſchichte, nicht wahr?“
Dann ſich ſchnell ganz zu der Majorin wendend, ſagte ſie ſchmollend:
„Denken Sie ſich, Mama, Alfred kommt nicht heute Abend.“
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