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und Briſek vorüber, ſo erzählte ſie ihm mit geheimniß⸗ vollem Lächeln, daß ſie Beſuch habe, und daß es mit dieſem Beſuche eine beſondere Bewandtniß habe.
Briſek ſchlug eine weitere, für ihn bindende Erklä⸗ rung glücklich ab, forſchte gar nicht nach dem Namen des Beſuches, und ließ die ſprachluſtige Dame weder zu vertraulichen Mittheilungen, noch zu Darlegungen von Plänen kommen. Er fragte beiläufig nach dem Major und wurde darauf belehrt, daß dieſer mit ſeinem ſchönen Gaſte eine Weihnachtsausſtellung beſichtige, aber ſehr bald zurückkommen werde.
„Sie bleiben, lieber Briſek, und nehmen den Thee bei uns ein,“ bat die Majorin.
Briſek hatte nur auf dieſe Einladung gewartet, um es ſich ſogleich ſehr bequem zu machen und der Ankunft Fanny's mit verſtellter Gleichgiltigkeit entgegen zu leben.
Was er eigentlich beabſichtigte? Er wußte es ſelbſt nicht. Fanny ſehen? Fanny warnen? Fanny bewuu⸗ dern? Fanny—
Er dachte das fürchterlich ſchöne Wort nicht aus, denn ein helles friſches Gelächter auf der Treppe ver⸗ kündete ihre Ankunft.
Sein Herz begann mächtig zu pochen. Er ſtand auf und beſchäftigte ſich ſehr jünglingsmäßig mit dem


