Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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Prinz Eugen ſtand ſtarr wie eine Marmorſäule. Sein Blick ſchweifte wieder über den See.

Und wohin? Wohin? geht die Fahrt.... fragte er tief aufathmend.

Weiß ich es? grollte der Andere,ohne Zweifel werden die Glücklichen ihren Cours dahin nehmen, wo ſie der Arm eines Hochgeſtellten i in Mailand nicht er⸗ reichen kann, der wie ich ſagen hörte, gar gewaltige Sehnſucht trägt, die Roſe von Iſola bella in ſeine Gär⸗ ten zu verpflanzen.

Der Prinz ſtand wortlos aber todenbleich vor dem Sprecher.

Er ſchien mit ſich im Kampfe.

Jetzt fuhr er empor.

Du lügſt Elender! rief er,es kann nicht ſein! Ghiraldina ſollte mich verrathen! verrathen in dem Augenblicke, in welchem ich Alles zu opfern für ſie bereit bin.

Nein! ſetzte er ruhiger hinzu,das kann nicht ſein! Auf, und führe mich auf die Villa!

Aber, ich ſagte Euch ſchon, brummte der Stäm⸗ mige,daß die Villa leer ſei und die junge Gräfin dort in's Weite ſchiffte. Wollt Ihr's nicht glauben, ſo ſchwimmt Ihr nach, aber ſeht es iſt jetzt ſchon zu ſpät, die Gondel mit den Beiden iſt bereits am Hori⸗