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die leichte Decke nieder, welche die todtmüden Glieder des Leidenden verhüllte.
Dieſer aber lag ruhig und ſchweigend auf ſeinem Schmerzenslager, ſeine Hand hielt ein einfaches Holz⸗ bild des Erlöſers am Kreuze, und ſein Blick haftete auf dem vergilbten Bilde an der Wand, welches eine ältliche Frau darſtellte, als wollte er in den freund⸗ lichen Zügen derſelben eine Antwort auf die Frage leſen, die er in ſeinem Herzen eben an ſie ſtellte..
Ein einfacher Tiſch, ein Betſchemel, ein kleiner Bücher⸗ und Kleiderſchrank, ein hölzernes Kreuz, und ein Bildniß der heiligen Jungfrau mit dem Kinde, waren die Einrichtungsſtücke ſeiner Zelle.
Der Mann auf dem Schmerzenslager war Georg Plachh, der einſtige muthoolle und kräftige An⸗ führer der Studenten, der nunmehr durch Gottes Schickung von einer ſchweren Krankheit erfaßt, am Rande des Grabes ſtand..
Der kleine in Thränen ſchwimmende Mann zu ſeinen Füßen war Magiſter Czibis, ſein Freund und Stubengenoſſe in Leiden und Freuden.
Jetzt erſchallten von neuem die Klänge der gro⸗ ßen Ludwigsglocke vom Thurme des Jeſuitenkollegiums herüber.
Da erhob der Kranke ſein müdes Haupt, er


