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Zu ſeinen Füßen kniete ein kleiner Mann im Ordenskleide der Geſellſchaft Jeſu; er hatte die Hände über dem Bette des Leidenden gefaltet, und von ſeiner bleichen Wange perlte Tropfen auf Tropfen auf
fielen die in der Stadt wohnenden Huſſiten an, ermor⸗ derten ſie alle, und lieferten dann die Stadt dem Kö⸗ nige Sigmund aus. Dieſer nahm hierauf eine andere Stellung, ſo, daß er Kuttenberg im Rücken hatte; Zizka aber lagerte ſich auf dem Gangberge, und ſperrte ſich in ſeine Wagenburg ein. Sigmund, der ein ſehr zahlreiches Heer hatte, ſchloß die Taboriten von allen Seiten dergeſtalt ein, daß ſie in der Gefahr waren, alle gefangen zu werden. Allein Zizka zeigte hier ſeine Kriegskunſt, und führte bei der Nacht ſein ganzes Volk mitten durch das königliche Heer, ohne einen Mann oder das geringſte von ſeinem Gepäcke zu verlieren. Er zog ſich gegen Kolin; und nachdem er von Jiein und Turnau einige Verſtärkungen bekommen hatte, rückte er wieder vor, lagerte ſich bei Newowid, beunruhigte das Heer des Königs, und trug ihm eine Schlacht an. Aber Sigmund hatke nicht Luſt dazu, ſondern zog ſich zurück, nachdem er zuvor die Stadt Kuttenberg am 6. Jänner 1422 abgebrannt hatte. Bei dieſer Gelegenheit ſchonten die unter ſeinem Heere befindlichen Huſaren auch nicht die Kinder in der Wiege.
Am 9. Mai 1823 erlitt die Stadt einen furchtbaren Brand, wodurch viele verunglückten. 2
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