Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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Du und mußt Du dort Dein Herz— alles, alles mußt Du ihr ſagen; dann, Freund, wird Ruhe und Beſonnenheit in Dein Herz wiederkehren, und Du wirſt thun, was Dir Deine Ruhe, und die Ehre des lobkowiciſchen Hauſes, wo Du als Kind aufgenom⸗ men, und als Kind des Hauſes verpflegt wurdeſt bis an dieſen Tag, verlangen.“ Johannes' Auge glühte dem Freunde entgegen; „warum nicht lieber mich Plachh entdecken,“ ſagte er, „und ihn bitten, daß er mit Frau Polixena von“... „Selbſt muß der Mann in einem ſolchen Falle einſtehen,“ fiel Chriſtophorus Wunſch ein;„überdieß wird Plachh, ſo lieb er Dich hat, ſich nie mit Din⸗ gen befaſſen, die er nicht ſeines Amtes hält; er gleicht in dieſer Beziehung ganz einem reinen Geiſte, der, über alles Irdiſche erhaben, zwar ſegnend und ſchützend auf ſeine Lieben niederblickt, aber irdiſche Angelegenheiten, wenn ſie nicht das Gebiet ſeines Glaubens oder Wiſſens berühren, wird er nie in ſeine Hand ſchließen; hier, guter Johannes,“ ſetzte Chriſtophorus Wunſch hinzu,„mußt Du Dir ſchon ſelbſt helfen, und das bald thun, hörſt Du, ſonſt tödtet der Zwieſpalt Deine Kraft, Deinen Muth; denn furchtbarer iſt nichts auf der Welt als der Zweifel.“ 1857 X. Der Jeſuit 1I. 3