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nes Proskowsky nannte.— War der eine Jonathan, ſo war der andere ſein David. Gleichentbrannte Herzen für Gott, Religivn, Tugend und Wiſſenſchaft, und nach dieſen für ihren großen, guten und heiß⸗ geliebten Lehrer und väterlichen Freund Georg Plachh, waren die Bande, welche dieſe zwei jugend⸗ kräftige Herzen einten— und Herz und Seele, und Leib und Leben hätte einer für den andern ge⸗ geben, wenn's gegolten hätte! aber beide hätten noch dreimal freudiger ihre Herzen und Seelen, ihre Lei⸗ ber und Leben für Vater Plachh gegeben!
Ihm tranken ſie jetzt ein Lebehoch! und dann erklangen ihre Kelchgläſer leiſe, noch etwas ande⸗ rem— was ſie liebten.... Johannes dachte Ma⸗ riens von Pernſtein, und Chriſtvphorus Wunſch an Hermine von Sturmfeld, die ſiebzehnjährige ſchöne Tochter des Primators der Altſtadt. Die trüben Blicke des letzteren galten wohl dem Gedanken: daß er nur ein bürgerlicher Studioſus ſei, der noch nicht einmal einen akademiſchen Grad erworben hatte, der bisher nur von ferne dem adeligen Fräulein zu na⸗ hen gewagt hatte; während Johannes Proskowskh, von dem widerſtreitenden Wunſche, ſeinem geliebten Lehrer als deſſen Famulus nach Amerika zu folgen, und von ſeiner Neigung für Maria von Pernſtein


