Dort auf jenen alten böhmiſchen Ruinen ſaßen, während Plachh und ſein Jünger wie die Weisheit mit der Liebe zum Hradſchin emporſtiegen, der Mann der Leidenſchaft, Ernſt Ottowaldsky, und ſein böſer Engel, der Pole, Alerander Wolsinskh— und wie dort der Schüler mit dem Meiſter, ſo redete auch hier der Schüler mit dem Meiſter.... Dort beſänftigte der edle Meiſter den Schmerz des jungen
wie ſolche zubereitet oder aus was für Steinen dieſelbe ſei(es iſt nach Schottky Syenit.) Dieſe, wie die beſtändige Meinung, alte Tradition und Ruf in Prag iſt, ſoll der Teufel dahin geworfen haben, und zwar aus folgender Urſache: Es hatte ein Prieſter der Kirche St. Petri und Pauli auf dem Wysehrad durch Verführung des Teufels ein Bündniß mit demſelben gemacht, mit der Bedingung, wenn er in der Zeit, da er die Meſſe leſe, eine Säule aus der Marienkirche zu Rom über die Tiber bringen könnte, wolle er ſich ihm ergeben. Der Teufel hörte dieſen Antrag gern, machte ſich gleich in aller Eil nach Rom und brachte die Säule von dannen, kam aber zu ſpät, indem die Meſſe ſchon aus war, worüber er entrüſtet, die Säule durch das Dach und Gewölbe in die Kirche warf, daß ſolche in drei Stücke ſprang, welche drei Stücke noch heutzutage in denen Kapellen St. Francisci und St. Pauli Bekehrung zur linken Seite bei dem Eingange in die Kirche St. Petri und St. Pauli gezeigt werden.“


