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und man weiſet in der Kirche St. Petri und Pauli das Grab des Longini, ſo in einen Stein iſt aus⸗ gehauen worden, zehenthalbe Spannen lang und vier breit. Auf dem Kirchhofe Johannis liegt eine große Säule, die ſoll der Teufel von Rom, wie man vorgibt, geholet haben. Aber was verſtändige Leute ſein, und wus von den Sachen wiſſen, die ſagen, es ſei noch eine Säule in der alten Kirche Petri und Pauli ſo zerſtört worden;*) man weiſet auf den Ort, von welchem Horymir über die Moldau geſprengt, ob es wohl Dubravius wegen der großen Entfernung in ſeinem andern Buch verlachet. Doch, weil man dergleichen Hiſtorien von den Appelen von Gäylen hat, mag der Leſer glauben, was er will.“
Weilen bei der Belagerung des wyöehrader Schloſſes große Steine zum Einwerfen mangelten, als haben die Prager die überaus ſchönen Säulen der Kirche bei Maria Schnee abgebrochen und ſie durch gewiſſe Maſchinen ins Schloß geworfen, davon noch heutzutag einige große Stücke übrig zu ſehen ſind, ob man zwar davon vorgeben will, als wären ſie vom Teufel von Rom aus dahin gebracht worden.(S. des Jeſuiten Tanners Geſchichte des Hauſes Sternberg. Prag 1732).— Dagegen heißt es in Redel's „Sehenswürdiges Prag“(Prag 1710 S. 364):„In der Kirche St. Petri und Pauli auf dem Wysehrad lieget eine vortreffliche ſchöne Säule, und kann man nicht ſehen
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