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er nun das wichtigſte Geheimniß ſeines Lebens ver⸗ rathen wollte,„hier blüht meine Roſe, nur hat ſich gegenwärtig ein Gifthauch auf ihren Schmelz gelagert, denn meine Huldin von Pernſtein liegt ſeit einigen Tagen krank darnieder.“
Krankhaft faßte der Oberſtlieutenant ſeine Hand. „Nun, ſo nennt mir doch einmal den Namen der Herrlichen,“ drängte er,„dann kann ich ſie hoch leben
Chlawec, der Pfahl neben der Achſel hinausgegangen, und der Kopf unverletzt geblieben; dieſer betete mit gro⸗ ßer Andacht bis an den Abend, und des Rachts brach ihm der Pfahl entzwei, zunächſt am hintern; ſo ging er mit dem andern Theil, ſo in ihm ſteckte, bis auf den Hradſchin und legete ſich auf einen Miſthaufen. Des Mor⸗ gens ſtand er auf, und ging in das Haus neben der Kirchen St. Benedikti, ließ ihme einen Prieſter aus der Prieſterſchaft der prager Schloßkirchen holen, und beichtete unſerm Herrn Goit in ſeiner Gegenwart ſeine Sünde mit gro⸗ ßer Andacht, und meldete daneben, daß er ohne Beicht und Empfangnuß des hochwürdigen Sakraments, wie es von der chriſtlichen Kirchen unter einerlei Geſtalt ge⸗ ordnet, keinesweges ſterben könnte, darum, dann(weil) er aus dem Glauben dieſen Gebrauch gehalten, daß er alle Tage Gott dem Allmächtigen zu Ehren ein Ave Maria, und der heiligen Jungfrau zu Ehren hatte er ein kurz Gebetlein täglich geſprochen, und ſei alſo bis auf die Zeit des Vertrauens geweſen, daß er durch


