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dem Bilde des Geſpießten*). Schweigend folgte der Oberſtlientenant ſeinem neuen Kriegskameraden über die große Moldaubrücke auf den Hradſchin— vor dem lobkowiciſchen Hauſe blieb dieſer ſtehen—„Hier,“ ſagte er leiſe, als ob
land ausgraben ließ, an der kleinen Kapelle mit
In- und Auslande allgemein bekannt— von Tauſenden als Himmelsgabe geprieſen— von Vielen verachtet— von den Wenigſten billig— nur von Einzelnen richtiger beurtheilt. Ueber dieſes Salzes Weſenheit ſtimmen äl⸗ tere wie neuere Meinungen mehr oder weniger mit Seg⸗ nitzens(S. deſſen Arzeneimittellehre vom Jahre 1812, berichtigt und vervollkommnet von Burdach II. Thl. Seite 558) Ausſpruche überein:„Das Luftſalz oder Luftwaſſer, womit vor einigen Jahren ſo großer Unfug getrieben ward, iſt ungeachtet ſeines übermäßigen Preiſes, eine ſchlechte und ekelhafte Bereitung. Nach angeſtellten Prü⸗ fungen großer Scheidekünſtler waren Bitterſalz nebſt etwas Glauberſalz, die Hauptbeſtandtheile dieſes herme⸗ tiſchen Präparates.“
Ueber dieſe merkwürdige Kapelle erzählt Chroniſt Häjek: Um das Jahr 1512 mühten ſich die böhmiſchen Herren mit allem Fleiße, daß ſie die Straßen im Lande voll⸗ ends reinigten, dann ſich noch etliche vom Adel aus den Stegreifen nähreten, deren man dann, am Tage Gregorii, zweene aufm Pohotelec bei Prag auf Pfähle ſiecken und ſpießen laſſen. Nun war dem einen, mit Namen


