Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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wie es mit Böhmen ſtehe, ſeit ich das Land verlaſ⸗ ſen habe.

O, entgegnete der Hauptmannſeit wir uns an der Havel fanden, und Ihr meine Haut ins Trockene brachtet, ſind nun wieder drei Wochen ver ſtrichen, und ich bin ſeitdem förmlich zur Wache auf den Hradſchin überſiedelt, um meiner Braut näher zu ſein.

Am Hradſchin? fragte der nunmehr von Piichowskh in der Spelunke wiedergefundene Oberſt⸗ lieutenant.

Ja, unfern dem loblowieiſchen Hauſe am Hrad⸗ ſchin kommt nur, ich entlaſſe hier meine Traban⸗ ten, und wir gehen durch den neuen hohlen Weg an der Bruska⸗Schanze*), den der Herzog von Fried⸗

*) Ihn ließ Albrecht von Waldſtein im Anfange des drei⸗ ßigjährigen Krieges durch einen gewaltigen Felſen ſpren⸗ gen. In demſelben befindet ſich das berühmte prager Luftwaſſer oder Bruska⸗Salz. Die Zeitſchrift des böh⸗ miſchen Muſeums, Jahrgang 27 Seite 66 ſagt hierüber: In die Reihe der Panaceen(Univerſalmedizinen), die als Irrlichter nicht lange erſt erloſchen, gehört auch das nächſt Prag aus Bruska's Felſenwänden reichlich auswitternde Salz, vormals unter dem Namen Luftſalz(oder Luft⸗ waſſer, wenn es in einem Waſſer aufgelöſt worden) im