Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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damit genert hat, und er wol wais was das ge⸗ weſen iſt, ond ſein wolluſt gehabt hat, und Im ain guete pratne maws gebt, das er der Gend nicht auspeiſs ond bitt ew Lieb' Bruder ir wollet Im den Brief geben das er In ſelbs über les. Geben zu Nicolſpurg am Fritag Pericht von Roſenberg. Hr: Hanſen von Lichtenſtain Gemachl.

Peter Wok von Roſenberg, der letzte ſeines Stammes, lag, wie erwähnt, ſeit dem Jahre 1611 in der Gruft zu Hohenfurt. Nach ihm überkam Johann Graf von Zriny als nächſtberufener Ver⸗ wandter die Güter der Roſenberge; aber ſchon im ſelben Jahre ſtarb auch er; erſt im Jahre 1622 wurde Graf Johann Ulrich von Eggenberg, den

Kaiſer Ferdinand ſo hochſchätzte, mittelſt Majeſtäts⸗

briefes mit der Herrſchaft Krumau belehnt. Inzwiſchen waltete auf Schloß Krumau ein alter Kaſtellan und in den Hallen der ſtattlichen

Burg, die ſich mit ihren rieſenmäßigen Gebänden

über dem Moldaufluſſe erhebt, ward es ſtiller und einförmiger; kein luſtiges Zechgelage fand daſelbſt ſtatt, ſelten tönte das zum Waidwerke einladende

Jagdhorn und noch ſeltener erfolgte der Beſuch freund⸗