35 Der Wortlaut dieſes Schreibens iſt folgender: „Mein willig Dienſt beuor, lieber Bruder.
Ich ſchickh euch Hir zu mein Vaſchung narren, ond mir in ſein narren wais viel ſüß geſſen hat ond lapp ew wiſſen das er ew nachredt vor mein ond vor anderen gueten lewten, Wie das ir Im ver⸗ ſprochen habt zween Wind Pnd ich In ew nicht pös hab mügen in die Hannd geben Wen ich ant⸗ wurt ew In mit dem Brief ond bitt ew das ir in ſtrafft vnd aus den Henden nicht laſſt vnd im die Händt hinder den Rücken pind ond mit ew gen Crumenau Furret vnd in dan in das Honik was leget ond daraus nicht laſſt petz er ſich daraus lekcht ond ich nach Im wieder ſchickh vnd getraw ew lie⸗ ber Bruder ir werdet das tun, wenn er ſein wol werdt iſt, vnd was er auf ew geredt hat, das wil ich ew nicht als verſchribn, Vnd war ir In vmb das ſtrafft ſo wil ich em mer von Im ſagen, wen Ir obgotwillen zu mir kommen werd.
Wan ir In das Honik was leget, So ertren⸗ ket in darjn nicht. Wen er ain ander Jar zu der narren wais wol ſugen mag Darum bitte ew die ſchirmerjn, das ir ſein ſchonet von ſeines Alter wegen ond ſeines Glatz, den er hat welich geleich zu weiſt umb iſt ond jr damit nertet als Die ſchirmerjn In


