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darauf öffnete ſich die Thuͤr, und der Amtsbote, mit dem glänzenden Schilde vor der Bruſt, trat in die Stube. „Unverzuͤglich ſoll der Herr Sebaſtian Sendler,“ ſagte er mit barſcher, trotzi⸗ ger Stimme,„ſich auf das Schloß ver⸗ fuͤgen, allwo der Herr Amtshauptmann in eigner Perſon ihn zu ſprechen, und ins Verhoͤr zu nehmen verlangt!“
„Ach du gerechter Gott! Ins Ver⸗ hoͤr will er Dich nehmen!“ rief Dor⸗ chen, als der Mann ſogleich, nach aus⸗ geſprochener Vorladung, ſich wieder ent⸗ fernt hatte.„Nun kommt die Schnupf⸗ tuchsgeſchichte von geſtern zur Sprache! Nun machen ſie Dir den Prozeß als Taſchendieb! Nun ſchmieden ſie Dich in Eiſen, legen Dir Handſchellen und Fußkloͤtzer an, und ſetzen Dich ins eis⸗ kalte finſtre Loch unter dem Schloßthurm! Oich Ungluͤckſelige!“


