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„Sei nicht närriſch, Dorchen!“ ſagte Sebaſtian, dem, zu Folge des rauhen, gebieteriſchen Tones, in welchem jener ſich ſeines Auftrages entledigt hatte, freilich auch nicht ſo ganz wohl dabei zu Muthe war.„Was hat denn der Amtshauptmann mit Dingen, die im Schauſpielhauſe vorfallen, zu thun und zu ſchaffen? Und waͤre Deine Furcht auch gegruͤndet; ich leiſte, was mir auch immer bevorſtehen mag, den ſchul⸗ digen Gehorſam, und begebe mich ſo⸗ gleich an Ort und Stelle. Mag der Schein gegen mich zeugen; ich ſelbſt bin mir keines Verbrechens bewußt, und ſtehe in Gottes Hand!“
Dorchen nahm einen Abſchied von ihm, als ob eine Trennung auf Lebens⸗ zeit ihnen bevorſtaͤnde. Sebaſtian aber ſuchte nach ſeinen beſten Kraften ihr Muth einzuſprechen, ließ von ihren zit⸗


