Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
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er ſich halb geneſen, als er auch ſchon auf Nach⸗ holung des Verſäumten bedacht iſt, die Thür des geheimen Gewölbes von allen Riegeln und Schlöſſern befreit und auf's neue zu laboriren an⸗ fängt. Vorgeſtern, des Nachmittags, als er eben im Begriff iſt, den Schmelztiegel vom Kohlfener abzunehmen und dem darin befindlichen flüſſigen Golde eine Zuthat von Zinnober beizufügen, fühlt er ſich plötzlich von Schwindel und Ohnmacht an⸗ gewandelt, verliert das Gleichgewicht und ſinkt erſchöpft auf den Seſſel zurück. Obgedachte Dienſt⸗ magd, die ſich zufällig in der Nähe des Gewölbes befindet, hört ihn ächzen und ſtöhnen, vermuthet, daß er von einem Rückfall des Fiebers heimge⸗ ſucht worden und ſtürzt, des ſtrengen Verbotes vergeſſend, zu ihm hinein, um ihm in ſeiner Noth und Bedrängniß den erforderlichen Beiſtand an⸗ gedeihen zu laſſen. Der Betäubte zeigt, als ſie vor ſeinen gebrochenen Blicken erſcheint, zuerſt auf ſeinen Mund, um ihr anzudeuten, daß er nur durch Winke h. kann, dann auf den Tiegel, den ſie von der Glut abrücken ſoll. Sie verſteht ihn falſch, glaubt, daß er von ſeinem Kräuter⸗ Dhee zu trinken wünſche, eilt nach dem Kamin,