Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
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gefunden zu haben glaubte, ging ihm mit allerlei luftigen Sprüchen und Rathſchlägen dabei an die Hand, und in einem abgelegenen, mit allen zu dieſem Behuf erforderlichen Geräthſchaften ver⸗ ſehenen Gewölbe, das niemand von den übrigen

Hausgenoſſen jemals betreten durfte, trieben beide

ihr Weſen. Was geſchieht? Vor etwa ſechs Wochen ertappt der Alte ſeinen Gehülfen über einem Diebſtahl, macht kurzen Prozeß und wirft ihn aus dem Hauſe, zieht aber durch den heftigen Schrecken und Irger ſich ein Fieber zu, das ihn geraume Zeit an's Lager gefeſſelt hůlt. Nach er⸗ folgter Abnahme der Krankheit glaubt er zu bemerken, daß man mit dem Kräuterthee, der ihn wieder auf die Beine gebracht hat, nicht ſparſam genug umgegangen ſei, und giebt der bejahrten, blödſichtigen Hausmagd ſeine Unzu⸗

friedenheit über dieſe Verſchwendung dadurch zu

erkennen, daß er ſich ſeinen Heiltrank fortan ſelbſt zu kochen beſchließt. Nach der von ihm gemachten bittern Erfahrung hätte man denken

ſollen, er werde jetzt von der Alfanſerei des Gold⸗

machens gänzlich zurück und wieder zur Vernunft gekommen ſein, aber mit nichten! Kaum ſicht

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