Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
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allmählig in ein ſo undurchdringliches Dickigt

gerieth, daß ich, obwohl der Morgen bereits zu daͤmmern begann, mich weder vor noch rückwärts mehr hindurch zu arbeiten im Stande war.

Der vergeblichen Anſtrengungen müde, war ich ſo eben abgeſtiegen, um das Pferd an den nächſten Baum zu binden, den völligen Anbruch des Tages zu erwarten und ſodann zu Wiederge⸗ winnung der verlornen Bahn mein Heil aufs neue zu verſuchen, als ich plötzlich ein lebhaftes, der Stelle, an der ich mich befand, ſich nähern⸗ des Geräuſch vernahm, und bald darauf einen Mann aus dem Gebüſch hervortreten ſah, der, nicht wenig betroffen, in dieſer öden und unweg⸗ ſamen Gegend des Waldes Roß und Reiter vor⸗ zufinden, mich mit ſtummer Verwunderung be⸗ trachtete. Es war der Förſter eines benachbarten Dorfes, der, Holzdieben auf die Spur gerathen, ſich zur frühen Tageszeit hier auf die Lauer ge⸗ ſtellt hatte. Wenige Worte reichten hin, ihm über das Ziel meiner Reiſe, wie über das mich vetroffene Mißgeſchick Aufſchluß zu geben, und eben ſo ſchnell erfolgte ſein Anerbieten, mir in der Noth und Verlegenheit hülfreiche Hand zu

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