Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
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mit er, zum Denkzeichen für ſein ganzes Leben, die ſeinem ruchloſen Unternehmen angemeſſene Züchtigung empfange. Das alles hörte ich mit an; dennoch, dennoch konnte ich es nicht über mich gewinnen, aus meinem Verſteck hervorzutreten und durch ein reumüthiges Bekenntniß meiner Schuld der ungerechten und kränkenden Behandlung ein Ende zu machen, die der Herbeiberufene von ſei⸗ nem jähzornigen Gebieter erfahren mußte. Scham und Abſcheu vor mir ſelbſt, verbunden mit der feigen Beſorgniß, durch einen Schritt dieſer Art der Gunſt des Grafen und mit ihr zugleich des Wohllebens auf ſeinem Schloſſe für immer verlu⸗ ſiig zu werden, flößten mir die hartnäckige Ver⸗ ſtocktheit ein, deren es bedurfte, um mich einem Vorhaben zu widerſetzen, deſſen Vollführung mir der Ruf des Gewiſſens auf ſo dringende Weiſe zur Pflicht machte. Von Todesangſt ergriffen, verließ ich meinen Zufluchtsort, irrte, bis der Abend hereinbrach, mein unüberlegtes, ſchnödes Beginnen bereuend und verwünſchend, im entle⸗ gendſten Theile des Gartens umher, und begab ſodann mich ſchen und furchtſam nach dem Schloſſe zurück. Gegen ſeine ſonſtige Gewohnheit, hatte F2P