Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
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mich überwältigte, meinen Sinn umnebelte, alle Regungen des menſchlichen Gefühls in mir er⸗ ſtickte: Ich weiß es nicht! Der Finger zuckte zurück, und das arme, von der Roheit ſelbſ ver⸗ ſchonte Geſchöpf, ſürzte, ſammt dem ſpitzigen Pfeil, der ihm tief in der Bruſt ſteckte, blutend und ſterbend zur Erde herab.

Raſche Fußtritte näherten ſich; ich warf die Armbruſt von mir und ſuchte im angränzenden

dichten Buſchwerk mir einen ſchirmenden Schlupf⸗

winkel. Es war der Graf ſelbſt, der, von einem Spaziergange zurückkehrend, zufällig an der Schleh⸗ dornhecke vorüber kam. Auf den erſten Blick war er über den hier verübten Frevel unterrichtet, die am Boden liegende Armbruſt ſchien ihm über den Urheber deſſelben nicht den mindeſten Zweifel übri zu laſſen und mit wilder, donnernder Stimms hörte ich den Entrüſteten nach dem Girtner ru⸗ fen. Dieſer fand ſich ein, wurde von dem Gra⸗ fen, der vor Wuth ſchäumte, mit den empörtht⸗ ſten Schmähungen und Scheltworten überhaͤuft und erhielt endlich unter Androhung des Schlimm⸗ ſten, was er zu fürchten habe, die Weiſung, den Buben augenblicklich zur Stelle zu ſchaffen, da⸗ mit