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tige mich ihrer, ziche aus dem dabei befindlichen Köcher einen Pfeil hervor, mache mich ſchußfertig und ſuche nun mit begierigen Blicken nach einem Zielpunkte tanglichen Gegenſtande umher Da raſchelt es in der mir gegenüber befindlichen Schleh⸗ dornhecke; Ein Vogel iſt es, der höher und höher an den ſchlanken Zweigen empor hüpft, zwiſchen welchen er ſein Reſt hat. Eine Nachtigall! So manchmal hatte ich hier in der Nähe geſtan⸗ den und mit dem innigſten Wohlbehagen an ih⸗ rem Geſange mich ergötzt; während es keinem Dorfbewohner erlaubt war, zur Brütezeit dieſes Vogels den Schloßgarten zu betreten. Ich wußte, daß ſie es war, ich erkannte ſie deutlich! O, Herr des Himmels! Noch am nehmlichen Morgen hatte ich den Dorfiungen mehrere an Fäden befeſtigte Käfer mit Geld abgekauft, um ſie aus der Gewalt ihrer Peiniger zu retten und wieder in Freiheit zu ſetzen. Nie hatte ich irgend ein Thier aus grauſamem fübermuthe verletzt oder gemißhandelt. Was war jetzt, indem ich die mör⸗ deriſche Waſfe in den Händen hielt, auf einmal mit mir vorgegangen? Wie ſoll ich das entſetz⸗ liche Gelüſt benennen, das in dieſem Augenblick


